Lanz + Precht

Lanz + Precht

In dem ZDF-Podcast sprechen Markus Lanz (Journalist, Talkshow-Moderator) und Richard David Precht (Philosoph, Schriftsteller) über die gesellschaftlich und politisch relevanten Themen unserer Zeit. Informativ, inspirierend, kontrovers: „Lanz + Precht“ ist der wöchentliche Gedankenaustausch zweier Menschen, die sich persönlich zugetan, aber nicht immer einer Meinung sind. Immer freitags, überall wo es Podcasts gibt. *** Credits: Producer: Lucas Raßbach, Redaktion: Monika Fabricius und Simon Schuling, Postproduktion: Dominik Völkl, Redaktion ZDF: Henning Brekenkamp und Marc Lovric ***
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Jakson tiivistelmä

In dieser Episode werden die alarmierenden Ergebnisse der PISA-Studie und der damit einhergehende Rückgang der Lesekompetenz in Deutschland kritisch analysiert. Die Sprecher thematisieren den Verlust der Lehrerautorität, die Herausforderungen bei der Integration sowie die Gefahr einer Nivellierung von Leistungsstandards durch ein Streben nach Gleichheit. Darüber hinaus wird eine Bildungsrevolution gefordert, um den kognitiven Wert des Lesens im Zeitalter von KI und digitalen Ablenkungen zu bewahren. Dabei werden internationale Vorbilder wie England und Estland herangezogen, um alternative Wege für eine wissensorientierte und talentfördernde Lehrerausbildung aufzuzeigen.

Luvut

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Kohokohdat

Das ist ja ein Desaster mit Ansagen.

00:01:11 · Der Sprecher beschreibt die aktuellen Bildungsergebnisse als eine vorhersehbare Katastrophe, die trotz Warnungen nicht verhindert wurde.

Lesen ist ja Denken mit fremdem Gehirn

00:14:41 · Der Sprecher beschreibt die kognitive Leistung und den geistigen Reichtum, der durch das Lesen von Büchern entsteht.

Früher wurden die Kinder zum Respekt vor dem Lehrer ausgebildet. Am Elternsprechtag hatten die Kinder Angst. Heute haben am Elternsprechtag die Lehrer Angst.

00:29:52 · Der Sprecher beschreibt den Wandel der Machtverhältnisse zwischen Lehrern und Schülern/Eltern.

Im Bemühen um mehr Gleichheit opfern wir den Leistungsanspruch.

00:49:40 · Dieses Zitat von Klaus Zierer beschreibt das Kernproblem, dass das Streben nach sozialer Gerechtigkeit in der Schule oft zu Lasten der akademischen Exzellenz geht.

Also wenn wir den Doomsday, der nicht ganz unrealistisch ist, wenn wir den verhindern wollen, brauchen wir eine Bildungsrevolution.

00:59:53 · Es wird die Notwendigkeit einer radikalen Änderung im Bildungswesen postuliert, um die negativen Folgen des KI-Zeitalters abzuwenden.

Jaksot

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#264 (PISA: Ein Desaster mit Ansage)

In dieser Episode werden die alarmierenden Ergebnisse der PISA-Studie und der damit einhergehende Rückgang der Lesekompetenz in Deutschland kritisch analysiert. Die Sprecher thematisieren den Verlust der Lehrerautorität, die Herausforderungen bei der Integration sowie die Gefahr einer Nivellierung von Leistungsstandards durch ein Streben nach Gleichheit. Darüber hinaus wird eine Bildungsrevolution gefordert, um den kognitiven Wert des Lesens im Zeitalter von KI und digitalen Ablenkungen zu bewahren. Dabei werden internationale Vorbilder wie England und Estland herangezogen, um alternative Wege für eine wissensorientierte und talentfördernde Lehrerausbildung aufzuzeigen.

25 syysk. 2026
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#263 (Wohnungsnot - hilft das Vergesellschaften?)

In dieser Episode diskutieren die Sprecher über die philosophische und soziale Bedeutung von Wohnen, angefangen bei persönlichen Erinnerungen an erste eigene Wohnungen bis hin zur aktuellen Wohnraumkrise. Richard teilt Einblicke in die emotionale Verbindung zu seinem Zuhause und die Herausforderungen bei der Renovierung von Altbauwohnungen. Der Fokus verschiebt sich dann auf die politische Dimension: Die Folgen der Privatisierung von staatlichem Wohnraum in Berlin und Dresden werden analysiert, ebenso wie die Debatte um Vergesellschaftung versus sozialen Wohnungsbau. Die Sprecher beleuchten das Wiener Modell als Vorbild, thematisieren die rechtlichen Hürden von Enteignungen und diskutieren mögliche Lösungsansätze wie die Umwandlung von Gewerbeimmobilien.

18 syysk. 2026
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#262 (Wenn die Mitte ihre Mehrheit verliert)

Die Moderatoren analysieren den politischen Wandel in Deutschland, ausgehend von persönlichen Anekdoten bis hin zur Analyse der aktuellen Zäsur in Sachsen-Anhalt. Dabei wird das Ende der Ära Merkel und die damit einhergehende Rückkehr zu politischer Polarisierung thematisiert. Die Diskussion beleuchtet zudem die strukturellen Krisen der liberalen Demokratie, einschließlich der Macht von Medien und Geld sowie der zunehmenden Ideologisierung gesellschaftlicher Debatten. Es wird argumentiert, dass Rechtspopulismus eher ein Symptom dysfunktionaler demokratischer Prozesse als deren alleinige Ursache ist.

11 syysk. 2026
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#261 (AfD: Auf dem Weg zur blauen Hegemonie?)

Die Moderatoren reflektieren über das fünfjährige Jubiläum ihres Podcasts und analysieren die demografische Krise in Sachsen-Anhalt am Beispiel von Köthen. Dabei wird untersucht, wie die AfD durch die Besetzung kultureller Räume eine „kulturelle Hegemonie“ im Osten aufbaut, wobei theoretische Parallelen zu Antonio Gramsci und Karl Marx gezogen werden. Die Diskussion erörtert zudem die Strategien der Rechten, soziale Medien und emotionale Bindungen zur Mobilisierung junger Zielgruppen zu nutzen. Abschließend werden die politischen Folgen einer möglichen AfD-Regierung sowie die wirtschaftliche Notwendigkeit von Zuwanderung angesichts des Fachkräftemangels thematisiert.

04 syysk. 2026
264-

#260 (Friedrich Merz: Ein Denken von gestern?)

Die Diskussion beleuchtet die politische Lage der CDU unter Friedrich Merz und kritisiert dessen mangelnde Anpassungsfähigkeit an eine multipolare Weltordnung sowie das Fehlen politischer Alternativen in Europa. Es wird vor der Radikalisierung rechter Parteien gewarnt und die Unfähigkeit etablierter Politiker thematisiert, auf geostropolitische Veränderungen zu reagieren. Zudem werden Reformvorschläge für das deutsche Rentensystem und neue Steuerkonzepte für KI und Robotik erörtert. Die Sprecher kritisieren die Visionslosigkeit der deutschen Politik angesichts von Herausforderungen wie Demografie, Migration und Klimawandel sowie die zunehmende Polarisierung durch Populismus.

28 elok. 2026