Alles Geschichte - Der History-Podcast

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Hinter allem steckt Geschichte und wir erzählen sie euch - euer History-Podcast.
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Jakson tiivistelmä

Diese Episode des History Podcasts untersucht die historische Entwicklung und die gesellschaftspolitische Bedeutung der Kalorie als Maßeinheit für Energie. Ausgehend von den Experimenten des Amerikaners Wilbur Atwater im späten 19. Jahrhundert wird beleuchtet, wie die Anwendung der Thermodynamik auf den menschlichen Körper das Bild des Menschen als Maschine prägte. Die Erzählung verbindet wissenschaftliche Erkenntnisse über den Energiegehalt von Nahrung mit soziologischen Aspekten wie der Responsibilisierung des Individuums für dessen Ernährung und Gesundheit. Der Podcast analysiert zudem, wie die Kalorie zur Legitimierung von Selbstverantwortung beitrug – von der Vermeidung von Verschwendung in Kriegszeiten bis hin zu modernen Debatten über Adipositas und den Klimawandel. Die Episode beleuchtet das Spannungsfeld zwischen wissenschaftlicher Objektivität, politischer Steuerung durch staatliche Institutionen und der globalen Verantwortung für eine nachhaltige Ernährung im Rahmen der Planetary Health Diet.

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Die Kalorie ermöglicht also das perfide Argument, arme Menschen verdienen nicht zu wenig Geld, sie verhalten sich nur falsch und sind für ihr Schicksal daher selbstverantwortlich.

00:06:36 · Die Historikerin Nina Mackert beschreibt die soziale Tragweite der kalorischen Messung.

Mit der Thermodynamik wurde der Körper zu einem Motor, der mit einer Maschine vergleichbar war, der angetrieben wurde, nicht von einer Lebensenergie, die im Körper schlummerte, sondern von externen Kräften.

00:09:38 · Erklärung der wissenschaftlichen Analogie zwischen menschlicher Ernährung und Maschinenkraft.

Die Kalorie ist ein sehr kurioses Konstrukt, die es ja eigentlich seit 1948 gar nicht mehr gibt.

00:13:51 · Professor Thomas Kurk weist auf die veraltete Maßeinheit im Vergleich zum Joule hin.

Die Kalorie reguliert nicht nur, sie ermöglicht auch Konsum.

00:15:59 · Analyse darüber, wie die Messbarkeit von Energie das Essverhalten im Überfluss erleichtert.

Wer produziert dieses Essen? Auf welche Art und Weise zum Beispiel? [...] Das sind alles Fragen, die meines Erachtens viel entscheidender für Fragen von Klimaschutz zum Beispiel sind, als die Kalorienzahl der individuellen Ernährung.

00:21:19 · Nina Mackert kritisiert die Fokussierung auf individuelle Kalorien statt auf strukturelle Produktionsfragen.

Jaksot

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GESCHMACK DER HERRSCHAFT - Als die Kalorie erfunden wurde

Diese Episode des History Podcasts untersucht die historische Entwicklung und die gesellschaftspolitische Bedeutung der Kalorie als Maßeinheit für Energie. Ausgehend von den Experimenten des Amerikaners Wilbur Atwater im späten 19. Jahrhundert wird beleuchtet, wie die Anwendung der Thermodynamik auf den menschlichen Körper das Bild des Menschen als Maschine prägte. Die Erzählung verbindet wissenschaftliche Erkenntnisse über den Energiegehalt von Nahrung mit soziologischen Aspekten wie der Responsibilisierung des Individuums für dessen Ernährung und Gesundheit. Der Podcast analysiert zudem, wie die Kalorie zur Legitimierung von Selbstverantwortung beitrug – von der Vermeidung von Verschwendung in Kriegszeiten bis hin zu modernen Debatten über Adipositas und den Klimawandel. Die Episode beleuchtet das Spannungsfeld zwischen wissenschaftlicher Objektivität, politischer Steuerung durch staatliche Institutionen und der globalen Verantwortung für eine nachhaltige Ernährung im Rahmen der Planetary Health Diet.

23 elok. 2026
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GESCHMACK DER HERRSCHAFT - Als Silphium verschwunden ist

Diese Episode des History Podcasts befasst sich mit dem mysteriösen Verschwinden von Silphium, einer kostbaren Heil- und Gewürzpflanze der Antike, die einst für den wirtschaftlichen Aufstieg der Stadt Kyrene entscheidend war. Der Podcast beleuchtet die historische Bedeutung der Pflanze, ihre vielfältigen medizinischen Anwendungen und ihren Platz in der römischen Esskultur, wie sie im antiken Kochbuch Apicius dokumentiert ist. Zudem wird die wissenschaftliche Suche nach einer Identifizierung der ausgestorbenen Spezies thematisiert. Durch die Untersuchung der Pflanze Ferula drudiana in der Türkei gibt es neue Hinweise darauf, dass das legendäre Silphium möglicherweise nicht endgültig verloren ist, sondern lediglich unter einem anderen Namen existiert. Die Erzählung verbindet historische Ereignisse wie den Aufstieg Julius Cäsar mit moderner botanischer Forschung und dem Konzept des Lazarus-Effekts.

23 elok. 2026
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WIE WAR DAS DAMALS? Als Pizza und Döner nach Deutschland kamen

Dieser Podcast beleuchtet die Entwicklung der deutschen Esskultur von der Nachkriegszeit bis zur Gegenwart. Er beschreibt den Übergang von extremer Mangelwirtschaft und Lebensmittelmarken im Nachkriegsdeutschland hin zum Wirtschaftswunder im Westen sowie die Herausforderungen der Planwirtschaft und Versorgungslage in der DDR. Zudem wird analysiert, wie Migration und Wirtschaftswandel die deutsche Ernährung prägten. Durch Anwerbeabkommen brachten italienische und türkische Einflüsse neue Speisen ins Land, wobei besonders die kulinarische Integration und die Anpassung von Gerichten wie dem Döner-Kebab an deutsche Bedürfnisse thematisiert werden.

21 elok. 2026
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IM REICH DER KÄLTE - Erbarmungsloser Goldrausch am Klondike

Dieser Podcast beleuchtet den Klondike-Goldrausch um 1897, der durch die Entdeckung von Gold im Yukon-Gebiet eine massive Migrationsbewegung auslöste. Er thematisiert die extremen körperlichen Herausforderungen der Goldsucher, die wirtschaftliche Bedeutung des Goldstandards sowie die Erfolgsgeschichte der Unternehmerin Belinda Mulroney. Zudem werden die Schattenseiten beleuchtet: Die Ausbeutung indigenen Wissens, ökologische Schäden durch industriellen Bergbau und die koloniale Verzerrung der Geschichtsschreibung. Abschließend wird untersucht, wie der Goldrausch als Teil des amerikanischen Frontier-Narrativs in der Populärkultur, etwa durch Jack London oder Disney, verarbeitet wurde.

14 elok. 2026
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IM REICH DER KÄLTE - Gefährtinnen im Eis

Dieser Podcast beleuchtet die oft übersehenen Rollen der Frauen in der Ära der Polarforschung, insbesondere Josephine Peary und Lady Jane Franklin. Er beschreibt, wie diese Frauen als Managerinnen, PR-Agentinnen und Unterstützerinnen entscheidend zum Erfolg und zur Finanzierung der Expeditionen beitrugen, während sie gleichzeitig mit den patriarchalen Strukturen ihrer Zeit konfrontiert waren. Zudem wird die Rolle der Frauen hinter berühmten Forschern wie Peary und Shackleton analysiert, die aktiv an der Konstruktion des Heldenimages ihrer Männer mitwirkten. Der Beitrag beleuchtet darüber hinaus weitere bedeutende Forscherinnen, die wichtige historische Perspektiven zur Polarforschung beigetragen haben.

14 elok. 2026